u14-Cup 2026, Teil 2
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Am heutigen Samstag ging Spieltag 2 des diesjährigen u14-Cups in Crimmitschau über die Bühne. Wir bedanken uns, dass wir in Crimmitschau Gast sein durften incl. Verpflegung, obwohl die Crimmitschauer selbst keinen Spieler am Start haben. Diesmal waren sogar 22 junge Schachfreunde am Start, um sich mit Gleichaltrigen zu messen. Sehr erfreulich! Nachfolgend die Zwischenstände nach 6 Runden:


Der letzte Spieltag mit den Partien 7-9 findet am 20.06.2026 ab 9Uhr in Zwickau statt.
Vorrunde zur SMM u12 in Dresden
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Als Dritter der BMM u12 stand für unsere Jungs am letzten Samstag der Ausflug zur Vorrunde zur SMM u12 nach Dresden auf dem Programm. Hoffnungsvoll und gespannt machten wir uns also in Vollbesetzung gegen 7 auf den Weg in die Landeshauptstadt. Dieser Ausflug sollte sehr anspruchsvoll werden, waren unsere Gegner doch die USG TU Dresden, Dresden-Leuben und Leipzig-Lindenau. Die ersten beiden qualifizieren sich für die Endrunde, um da dabei zu sein, müssten alle unsere Jungs über sich hinauswachsen. Aber frohen Mutes waren sie alle:

In Runde eins ging es gegen Leipzig-Lindenau und leider reichten zwei Remisen nur zu einer 1:3 Niederlage. Damit waren wir vor Runde 2 ordentlich unter Druck. Gegen Dresden-Leuben musste es besser laufen, sonst war die Quali für die Endrunde weg. Doch auch die Leubener waren uns überlegen und uns gelang nur ein Remis in vier Partien. Mit 0:4 Punkten ging es in das letzte Duell gegen den Favoriten der SMM die TU Dresden. Hier konnten wir eigentlich nur gewinnen und tatsächlich gelang Til der einzige volle Punkt des Tages, als sein Gegner Matt in 1 übersah. Letztendlich wurden wir also Letzter unserer Vorrunde, aber wir hatten viel Spaß und die Erkenntnis, wir müssen uns durch Training weiter verbessern und noch viel langsamer spielen. Kommende Saison spielen wir wieder die Endrunde!!!
1.Spieltag des u14-Cups gespielt
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Am 21.03. fand bei den Glauchauer Schachfreunden der 1.Spieltag des diesjährigen u14-Städtecups statt. Unter sehr ordentlichen Spielbedingungen incl. Verpflegung wetteiferten 17 junge Schachbegeisterte in den ersten drei Runden des Städtecups um die ersten Punkte. Nachfolgend kurz die Zwischenstände:


Weiter geht es mit den nächsten drei Runden am 25.04. in Crimmitschau.
BEM der Jugend 2026
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Am gestrigen Samstag begann für zwei unserer Nachwuchstalente die BEM 2026. Sowohl Til als auch Theodor sind in diesem Jahr in die Altersklassen u10 und u12 aufgestiegen. Ungeachtet dessen, dass sie also in der AK jeweils der jüngere Jahrgang sind, zählen beide bereits zum Favoritenkreis in ihrer AK. Es sollte sich jedoch zeigen, die Trauben in diesem Jahr hängen ordentlich hoch, doch von vorn:
Samstag:
Beide sind in der oberen Hälfte gesetzt, sodass für die 1.Runde eine machbare Aufgabe warten sollte. Und so holten Til wie auch Theodor mehr oder weniger souverän jeweils ihren ersten Punkt. Auftakt gelungen!
Sonntag:
In Runde 2 wartete dann auf Til gleich der Setzlistenerste aus Glauchau. Und er wehrte sich äußerst tapfer, konnte aber nach einem Bauernverlust im Endspiel den Laden nicht mehr zusammenhalten. Ein erster Dämpfer. Theodor's Zweitrundengegener gehörte ebenfalls bereits zum erweiterten Favoritenkreis. Dabei hatte Theo in der Eröffnung die Schachgöttin Caissa ein erstes Mal auf seiner Seite. Nach einem hochtaktischen Mittelspiel mit beidseitigen Patzern verzog sich der Rauch mit ausgeglichenem Material, aber einer strategischen Verluststellung für Theo. Doch er hatte ein zweites Mal Glück, sein Gegner mit keinem wirklichen Plan bot remis und Theo nahm sofort an in Verluststellung. Bereits nach dieser zweiten Runde zeichnet sich ab, dass sich die Jungs einfach zu wenig Zeit nehmen.
Runde 3 war für beide erneut sehr anspruchsvoll. Und diesmal war es an Til, die Schachgöttin in Anspruch zu nehmen. Im Mittelspiel fand er leider den Vorteil bringenden Bauerndurchbruch nicht und im Endspiel stand er plötzlich mit einer Figur weniger da. Doch trotz Mehrfigur nahm sein Gegner Til's Remisangebot an, "Schwein" gehabt. Theo's Glück war in dieser Runde leider aufgebraucht. Er kam zwar mit zwei Mehrbauern aus der Eröffnung, aber ein unbedachter Bauernzug im Mittelspiel kostete den kompletten Vorteil+ eine Qualität. Des Gegners Angebot zum Rückgewinn der Qualität wurde übersehen und so war die Partie futsch.
So stehen beide mit 1,5 aus 3 jeweils nur im Mittelfeld und wir hoffen mal ganz stark, die Jungs nehmen sich in den kommenden vier Runden mehr Zeit für ihre Partien.
Montag:
Die Runden 4 & 5 sind gespielt und unsere Jungs liegen weiterhin mit jeweils 50% in Lauerstellung zur Spitze, aber zur Qualifikation für die SEM müssen morgen zwei Erfolge her.
Runde 4 bescherte diesmal unserem Theodor den Setzlistenersten und er tat sich sehr schwer. Mit Schwarz schaffte er es nicht wirklich sich in der Eröffnung zu befreien und so war der Verlust nach nicht einmal zwei Stunden folgerichtig. Til hatte eine machbare Aufgabe vor sich und gelangte auch in eine ausgeglichene Endspielstellung. Leider schnappte er sich einen vergifteten Turm und konnte die Mattsetzung nicht mehr vermeiden. Somit war klar: Soll es noch etwas werden mit Sebnitz, müssen jetzt dringend Siege her.
In Runde 5 wartete auf Til ein Gegner, der mit ihm durchaus auf Augenhöhe agieren kann. Dementsprechend nahm er sich ordentlich Zeit (letztes Brett im Spielsaal!) für sein Spiel und schon zeigte sich sein ganzes Potential. Mit einer super Taktik knöpfte er seinem Gegner eine Figur ab und brachte den Vorteil sicher nach Hause. Theodor hatte einen machbaren Gegner und so entwickelte sich auch folgerichtig die Partie. Trotz einiger Ungenauigkeiten in der Eröffnung ließ er im Mittelspiel nichts anbrennen, zerstörte die Rochadestellung und setzte bereits nach einer Stunde matt.
Damit ist für den morgigen letzten Spieltag mit den Runden 6 & 7 angerichtet und beide Jungs müssen nur noch mit guten Partien ihren Beitrag leisten.
Dienstag:
Runde 6 bescherte Theodor erneut einen machbaren Gegner. Und nach einer ausgeglichenen Eröffnung und umfangreichen Abtäuschen im Mittelspiel verblieb Theo mit zwei Mehrbauern im Endspiel. Dies ließ er sich nicht mehr nehmen und fuhr den ersten vollen Punkt des Tages ein. Til hatte einen ebenbürtigen Gegner erwischt, also eine harte Nuss zu knacken. Sein Match ging über 3 Stunden, endlich eine richtige Schachpartie. Im Mittelspiel schnappte sich Til einen Bauern seines Gegners und diesen bewahrte er sich bis ins Endspiel. Dort musste sein Gegner seinen Läufer für den entfernten Freibauern geben, und das Endspiel Randbauer und Springer mehr sollte machbar sein. Doch wie das eben so ist, Til fand nicht die richtige Aufstellung für den Sieg und so endete die Partie remis. Der halbe Punkt könnte noch weh tun.
Runde 7 ging dann doch relativ zügig bei unseren Jungs über die Bühne, die Anstrengungen der sieben Runden in vier Tagen war allen Teilnehmern anzumerken. Unsere beiden Jungs bekamen in der letzten Runde jeweils machbare Aufgaben, und lösten diese sehr souverän, ein sehr versöhnlicher Turnierabschluss.
Fazit:
Theodor spielte eine sehr ordentliche BEM mit 4,5 aus 7, doch ein halber Punkt mehr hätte seinem Leistungsvermögen eher entsprochen. Der Endspurt mit 3 aus 3 reichte nicht mehr so wirklich nach ganz vorn, genau dieser halbe Punkt hat zur Direktquali zur SEM gefehlt, und so muss er als Fünfter den Umweg über die Zusatzquali nehmen. Auch Til spielte eine Klasse BEM mit 4 aus 7, auch bei ihm wäre so ein halbes Pünktchen mehr ganz nett gewesen. Doch ihn erwischte es noch etwas unglücklicher. Ein Buchholzpunkt fehlte ihm als Siebenter zur Zusatzquali. Sehr schade!
Ungeachtet dessen für beide eine wertvolle Erfahrung und die Erkenntnis: Wir müssen im Training ranklotzen!
Die Sachseneinzelmeisterschaften in Sebnitz
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Wie jedes Jahr fanden in den Osterferien im KIEZ in Sebnitz auch diesmal wieder die sächsischen Einzelmeisterschaften für die besten Schachspieler Sachsens statt. Nach pünktlicher Anreise, Bezug der Zimmer und Mittagessen ging es Dienstag nach Ostern gleich mit der 1. Runde los. Für unsere drei qualifizierten Jungs veranschaulichten bereits ihre Startplätze in den Ranglisten die Schwere der Aufgaben.
Beginnen wir mit unserem Jüngsten. Til, der erst im Herbst acht wird, war in der AK u8 auf Rang 6 gesetzt und hatte so die größten Chancen auf einen Podestplatz, wenn alles optimal laufen würde. Die beiden ersten Runden waren relativ einfache Aufgaben, somit wartete in Runde 3 das erste richtige Match. Und Til's Gegner machte es ihm richtig schwer, er packte das Königsgambit aus, was Til noch nie gesehen hatte. Und es kam, wie es kommen musste. Til stand komplett auf Verlust, doch er kämpfte tapfer weiter. Schließlich stand ein Matt in 3 für Til's Gegner auf dem Brett, doch er wählte das falsche Abzugsschach und stellte einzügig seine Dame ein. Das ließ sich unser Jüngster natürlich nicht entgehen und startete mit 3 aus 3. In Partie 4 verließ ihn so ein bisschen das "Glück". Er als "knallharter" Angriffsspieler opferte eine Figur für 2 Bauern und Angriff. Sein Gegner verirrte sich im Gestrüpp der Varianten und stellte seine Mehrfigur wieder ein. Doch leider fand unser Jüngster die Gewinnfortsetzung nicht, bot remis und sie einigten auf einen halben Punkt für beide Seiten in dieser Stellung.

In Runde 5 war der Gegner leider noch ein bisschen zu stark und in Runde 6 passierte ein größeres Maleur mit einem einzügigen Dameneinsteller, aber das kommt halt vor in dem Alter. Damit war das Podest leider weg und damit auch so ein wenig die Spannung. Til spielte zwar groß auf in Partie 7, stand mit Figur und 2 Bauern mehr glatt auf Gewinn, konnte diesen aber nicht nach Hause bringen. Die Partie endete remis und Til belegte mit 4 aus 7 einen sehr guten 5.Platz.
In der AK u10 starteten Dmitrij und Theodor für unseren Verein gesetzt an 11 und 14. Dabei war Theodors Turnier geprägt von einigen Auf und Ab. Der Gegner in Runde 1 war noch ein wenig zu stark, doch in Runde zwei holte er sich seinen ersten vollen Punkt. Runde 3 brachte eine wahrliche Seeschlange auf Theodors Brett, nach über 100 Zügen war der zweite Punkt eingesackt. In Runde 4 kam ein Doppelturmendspiel mit Mehrbauer für Theodor aufs Brett, doch so richtig traute er sich nicht dieses auf Gewinn zu spielen und man einigte sich auf remis. In Runde 5 folgte leider eine unnötige Niederlage und mit den beiden Remisen in den Runden 6 & 7 ergaben sich 3,5 Punkte aus 7 Partien und Rang 10. Ein rabenschwarzes Turnier erwischte leider unser Dmitrij. War die Niederlage in Runde 1 noch zu verkraften, folgte in Runde 2 eine sehr unnötige Niederlage, was natürlich für das Selbstvertrauen nicht sehr förderlich war. Und so zog sich dies halt durchs Turnier, er stand stets gut (in Partie 6 sogar glatt auf Gewinn), doch so richtig gelingen wollte ihm bei seiner dritten Teilnahme an der SEM nichts. Aber solche Turniere kennt jeder von uns, beim nächsten Turnier gehts viel besser weiter.
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